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Hingabegebet

Mit dem Bild der Kölner Madonna (1370 – 1380) versehen, bietet der Daniels Verlag einen kleinen Gebetszettel mit einem starken Hingabegebet an. Man kann es am Morgen, am Mittag, am Abend und in der Nacht beten und somit sein ganzes Leben unter den Schutz Mariens stellen und dem Vater, Sohn und Heiligen Geist weihen.

Auf der Vorderseite beginnt das Gebet folgendermaßen: Maria, Braut des Heiligen Geistes, Tochter des Vaters, jungfräuliche Mutter des Sohnes, Urbild der vollkommenen Hingabe, bitte für mich und bete mit mir um die Gnade der Hingabe, undlehre mich, Ihn zu lieben, wiedu Ihn liebst. Amen.

Das weitere Hingabegebet richtet sich an den Vater, dem man u.a. jede Sekunde, jeden Gedanken und jede Handlung weiht, sowie dem Heiligen Geist, um dessen reinigende, läuternde Gnade man betet. Schließlich wendet sich as Gebet an Jesus, dem man die eigene Freiheit, Gesundheit und Krankheit, Zeit und Geld, Pläne und Beziehungen etc unterstellt. Jesus ist es, der all das vervollkommnen kann, woran es uns in diesem Leben noch fehlt. In diesem Gebet bitten wir Jesus um Seinen Heiligen Geist, um Seine Wahrheit, Sein Vertrauen und Seine Liebe, damit wir leben können, wie es Ihm gefällt und wie es uns und unseren Mitmenschen zum Segen gereicht.

Die kleinen Gebetsbildchen werden zu 50 oder 100 Stück abgegeben. Der Stückpreis liegt bei -,05 Euro. 50 Stück = 2,50 Euro plus Porto, 100 Stück = 5 Euro plus Porto.

iPhone Hüllen aus Rosenholz mit Motiv Benedikt-Medaille

 Im Danielis Verlag gibt es – nur solange Vorrat reicht! – neue iPhone Hüllen aus Rosenholz. Die Hüllen wiegen etwa 40 Gramm. Die Hülle ist für alle, die nicht nur ihr iPhone schützen möchten, sondern auch sich selbst unter den Schutz Gottes und die Fürsprache des hl. Benedikt stellen wollen. Da die Hülle aus einem Naturprodukt – Holz – besteht, ist jedes Stück ein Unikat. Natürlich sind die Hüllen auch ein tolles Geschenk! Achtung: Nur für iPhone 5 oder 5s, 6 oder 6s. Nicht für 6+ erhältlich. Bitte Größe angeben!

Das Rosenholz
ist mittelbraun, mit Reliefprägung, und liegt sehr angenehm in der Hand. Da die Hülle auf der Vorderseite des iPhones etwa einen Millimeter höher ist als das Glas, schützt sie dieses besonders gut, falls das iPhone einmal zu Boden fällt. Optisch sehr ansprechend gearbeitet, zeigt die Hülle das Motiv der Sankt Benedikt Medaille, die ein Kreuz sowie die lateinischen Initialien folgender Worte und Gebete zeigt:

Crux Sancti Patris Benedicti (in den kleinen Kreisen rund um das Kreuz)
= Kreuz des heiligen Vaters Benediktus.
Auf dem Stamm ist von oben nach unten zu lesen: Crux Sacra Sit Mihi Lux
= das hl. Kreuz sei mir Licht.

Auf dem Querbalken steht: Non Draco Sit Mihi Dux
= Nicht der Drache sei mein Führer.

Rings um das Kreuz stehen folgende 14 Buchstaben: Vade Retro, Satana, Nunquam Suade Mihi Vana; Sunt Mala, Quae Libas; Ipse Venena Bibas
= Weiche zurück, Satan, niemals rat mir Eitles! Böse ist, was du reichst; trinke selbst das Gift! (Dieser letzte Satz spielt an auf den Giftbecher, der dem hl. Benedikt dargeboten wurde, jedoch auf seinen Segen hin zersprang.)

Die Sankt Benedikt Medaille wird seit vielen Jahrhunderten als Sakramentalie in der katholischen Kirche verwendet. Der hl. Benedikt (+547) verehrte das hl. Kreuz Jesu sehr und gebrauchte das Kreuzzeichen oft im Kampf gegen den bösen Feind. Eingedenk dessen wurden nach seinem Tod die Sankt Benedikt Medaillen geprägt. Viele Menschen tragen die Medaillen und berichten, dass sie den Schutz Gottes auf die Fürbitte des hl. Benedikt auf auffallende Weise erfahren durften. Die Medaillen sollten von einem katholischen Priester gesegnet werden.

Hülle 4Diese iPhone-Hüllen sind für das iPhone 5, 5s sowie 6 und 6s erhältlich. Die Maße der Hülle für d
as iPhone 6 und 6s sind: 14,5 x 7,2 x 1,2 cm (Außenmaße Höhe/Breite/Tiefe). Die Maße für das iPhone 5 und 5s sind: 13,2 x 6,4 x 1,2 cm (Außenmaße Höhe/Breite/Tiefe).

Preis: € 15,00

Bestellung per E-Mail an den Danielis Verlag, bitte iPhone-Größe und Postanschrift angeben!

info(at)danielisverlag.de

Pfingsten und der Heilige Geist

Vor etwas mehr als 100 Jahren starb in Italien eine Heilige, die über ihre Heimat hinaus (sehr zu unrecht) nur wenig bekannt ist: die selige Elena Guerra. Als Kind wohlhabender Eltern war sie sehr gebildet. Schon in sehr jungen Jahren entschied sie sich, ihre Privilegien zugunsten der Armen und Bedürftigen aufzugeben. Sie kümmerte sich intensiv um Notleidende und gründete eine Schule für Mädchen, in der u.a. die heilige Gemma Galgani zu ihren Schülerinnen gehörte.

Die selige Elena Guerra war eine Frau des Apostolates mit einer „goldenen Feder“. Am bedeutendsten ist ihr Beitrag zur „Wiederentdeckung“ des Heiligen Geistes in der katholischen Kirche in einer Zeit, da die Verehrung des Heiligen Geistes sehr in den Hintergrund gerückt zu sein schien. Aufgrund eines direkten Auftrags von Gott schrieb Elena ab 1895 insgesamt 10 Briefe an Papst Leo XIII. mit der Bitte, der Verehrung des Heiligen Geistes in der Kirche neuen Auftrieb zu geben. Eine Frucht ihrer Briefe war die Enzyklika Divinum Illud Munus des Papstes über den Heiligen Geist.

Das Anliegen dieser Seligen ist heute ebenso aktuell wie vor hundert Jahren: die Erneuerung der Kirche durch das verstärkte, intensive Gebet zum Heiligen Geist. Bleibt zu wünschen, dass dieses große Anliegen der seligen Elena auch in unseren Breiten neu Gehör findet und umgesetzt wird!

Weitere Details, Texte und Gebete von bzw. über diese wichtige Wegbereiterin der charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche finden sich in dem Buch: Selige Elena Guerra – Apostelin des Heiligen Geistes – die Frau des Neuen Pfingsten.

Ist das alles wahr?

In einer Zeit, in der das einzig Beständige die Tatsache zu sein scheint, dass sich stets alles verändert, suchen die Menschen Orientierung. In christlichen Kreisen kursieren diesbezüglich eine Vielzahl von „Botschaften“ – manche von anonymen Verfassern, andere von sogenannten Begnadeten. Die entscheidende Frage lautet: Ist all das, was da als Wort des Himmels bezeichnet wird, wirklich wahr?

Es geht um die Unterscheidung der Geister: Woran kann man wahre Propheten oder Seher von falschen unterscheiden? Mit dieser Frage setzte sich auch die junge Kirche noch zu Lebzeiten der Apostel auseinander. Wer die apostolischen Briefe im letzten Teil der Bibel aufmerksam liest, wird bemerken, dass gerade Paulus nachdrücklich vor falschen Aposteln warnt, vor betrügerischen Arbeitern, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen (vgl. 2 Kor 11, 13-15). In seinem Brief an die Galater beschwört Paulus seine junge Gemeinde geradezu leidenschaftlich, nicht falschen Lehren und einem „anderen Evangelium“ nachzulaufen (vgl. Gal 1, 6ff).

Heute, nach knapp zwei Jahrtausenden, scheint dieses Problem nichts an Aktualität eingebüßt zu haben. Die kleine Herde Christi wird nicht nur herausgefordert durch den Zeitgeist und anti-christliche Ideologien. Es ist die wachsende Zahl von falschen Propheten, die der Herde auch von innen her stark zusetzen. Es sind nicht die schönen, gut klingenden Worte der falschen Propheten, die der Herde schaden, sondern die dazwischen gewobenen „giftigen“ Inhalte: Da werden Ängste geschürt und wird Misstrauen gegenüber dem rechtmäßigen Hirten (Papst) gesät, und all dies gewürzt mit Irrlehren, Falschaussagen und Verschwörungstheorien.

Es wäre jedoch falsch zu meinen, alle „Botschaften“ und Mystiker, Seher oder Begnadeten seien falsche Propheten. Ein Blick in die Kirchengeschichte zeigt, dass Gott immer durch einzelne Personen zur Menschheit gesprochen hat, um uns Rat und Führung zu geben oder auch auf Irrwege hinzuweisen. Die Kirche prüft diese Menschen und ihre „Botschaften“ mit Bedacht und Akribie. Das ist gut so! Bis das Schlusswort der Kirche über die einzelnen Begnadeten und ihre Botschaften gesprochen ist, sollten wir unbedingt den guten Rat des Apostels Paulus beherzigen: „Prüfet alles, das Gute behaltet!“ Viele jedoch behalten alles, ohne jede Prüfung.

Eine Prüfung ist nur möglich, wenn man den Glauben und die Lehre der Kirche gut kennt. Wer selten in der Heiligen Schrift liest und den Katechismus noch seltener aufschlägt, hat keine guten Karten. Wer jedoch die Evangelien verinnerlicht hat und die Demut besaß, sich die vom Heiligen Geist inspirierte Lehre der Kirche anzueignen, ist bei der Unterscheidung der Geister klar im Vorteil. Dabei sollte es aber nicht vordringlich darum gehen, falsche Propheten und „Botschaften“ harsch zu verurteilen, denn auch bei der Unterscheidung der Geister sind wir nicht dispensiert vom Gebot der Liebe. Allerdings wäre es ebenso verkehrt, andere nicht vor falschen Propheten oder falschen „Botschaften“ zu warnen nach dem Motto: „Jedem das Seine. Bin ich der Hüter meines Bruders?“ Wer feststellt, dass ein Weg zum Abgrund oder in den Sumpf führt, und andere Wanderer auf der Strecke nicht warnt, macht sich mitschuldig an ihrem Absturz oder Unfall.

Sowohl in der Heiligen Schrift als auch im Leben der Heiligen finden sich viele Anhaltspunkte und Kriterien, anhand derer wir auch heute herausfinden können, ob die aktuell kursierenden „Botschaften“ glaubwürdig sind. Wir sind eingeladen, uns von der Mutter Kirche und unseren Freunden, den Heiligen, unterrichten zu lassen. Wer sich die Mühe macht, die Unterscheidungskriterien der Kirche zu studieren, wird es gewiss nicht bereuen und feststellen, dass der „Unterricht“ viel interessanter und bereichernder ist als gedacht!

Zur Vertiefung empfehlen wir das Buch zum Thema „Unterscheidung der Geister“: Prophetie damals und heute.